Rezension historischer Roman

Rezension "Das Unrecht der Väter"
Rezension historischer Roman · 02. Januar 2021
Das Unrecht der Väter von Ellin Carsta unterhaltsam geschriebene Familiengeschichte aus der Zeit des beginnenden 3. Reichs. Gutes "Lesefutter" liest sich schnell weg, da sehr angenehm geschrieben. Vielfalt unterschiedlicher Charaktere, Familiengeheimnisse, Streitigkeiten, unverträgliche Charaktere - da ist viel drin, was gut unterhält. Die Zeit ist auch gut eingefangen und man fiebert mit. Ich persönlich hatte bei der älteren Generation etwas Probleme anfangs die Personen...

Rezension: Drachenjahre
Rezension historischer Roman · 22. Dezember 2020
Robert Rother Drachenjahre gelesen dank Netgalley als digitales Rezensionsexemplar. Zum Glück hatte dieses Buch nur knapp über 200 Seiten, dadurch habe ich es dann doch nicht abgebrochen. Der Autor beschreibt seinen wirtschaftlichen Erfolg und Niedergang in China. Mit 13 fing er an erfolgreich mit Aktien zu handeln, mit 17 eröffnete er die eigene Firma. Sein Lebensziel ist/war es stinkreich zu werden. Den Weg dazu geht er in China indem er dort auslotet, was machbar ist und am Ende von einem...

Rezension: Das Mädchen aus dem Lager - Der lange Weg der Cecilia Klein
Rezension historischer Roman · 22. Dezember 2020
Gelesen dank Netgalley im Dezember 2020 als EBook (Epub) Vorab dieses Buch ist der Roman über ein Leben erzählt aus indirekten Quellen. Heather Morris nimmt die Informationen, die sie vom Tätowierer von Auschwitz erhalten hat und andere Quellen und macht aus den Eckdaten einen Roman, der sich lebensnah liest. Genau wie im Tätowierer kommt man auch Cilka sehr nahe. Das Buch beginnt am Ende der Zeit in Auschwitz und erzählt wie Cilka wegen ihrer - nach russischem Verständnis - Kollaboration...

Rezension historischer Roman · 26. November 2020
Der achte Gereon-Rath-Roman von Volker Kutscher, Berlin zur Zeit von Olympia. Wie gewohnt schafft Volker Kutscher nicht in erster Linie einen spannenden Krimi, sondern einen atmosphärisch dichten Roman aus dem Jahr 1936 zu schreiben. Das politische und private Klima, die Kenntnis und Unkenntnis der Situation und Gefahr, Machtmissbrauch im Großen und im Kleinen findet hier kombiniert mit den Verstrickungen um Recht und Verbrechen wieder statt. Zahlreiche Verknüpfungen zu real existierenden...

Rezension historischer Roman · 23. November 2020
Rezension "Trümmermädchen - Annas Traum vom Glück" von Lily Bernstein Fiktiver Roman aus dem Köln der Jahre 1941-1948. Anna lebt bei Onkel und Tante im Haus ihrer kleinen Bäckerei. Der Roman beginnt mit den Kriegsjahren, in dem der Onkel in den Krieg ziehen muss, während Anna und ihre Tante versuchen nicht nur zu überleben, sondern auch die Bäckerei zu retten. Bombennächte, Zerstörung und Angst gehen über in die Not des kalten Hungerwinters und das Überleben in den Überresten einer...
Rezension historischer Roman · 02. November 2020
Martin Beyer "Und ich war da" gelesen dank Netgalley Fiktiver Erfahrungsbericht eines Mannes, der im 3. Reich heranwächst, an die Ostfront gerät und als Kriegsversehrter zurückkommt. Wäre dasselbe Buch von dem geschrieben, der als Ich-Erzähler der Geschichte auftaucht, wäre die Geschichte zwar immer noch trotz ihrer Kürze sehr sperrig zu lesen gewesen, aber ich hätte sie dennoch als eher stimmig empfunden. Als ausgedachte Geschichte ist die Jugend zu viel Klischee, die Ostfront zu sehr...

Rezension historischer Roman · 15. September 2020
"Ada Das Mädchen aus Berlin" von Ronald H. Balson gelesen dank Netgalley Band 5 der Reihe: Liam Taggart & Catherine Lockhart (3. auf deutsch erschienener Band) Eine Einladung zum Lieblingsitaliener und dessen Bitte seiner Tante in Italien das Haus zu retten, führen Liam und Catherine in die Toscana. Zur Vorbereitung schickt die Tante ein Manuskript mit der Bitte dieses zu lesen. In der Toscana wartet ein merkwürdiger Fall, der die Tante um das Anwesen bringen soll, das sie von Kindheit...

Rezension historischer Roman · 11. September 2020
AHAWAH: Das vergessene Haus - Spurensuche im jüdischen Berlin von Regina Scheer Neuauflage gelesen dank Netgalley als EBook Der Untertitel ist Programm, denn dieses Buch schreibt noch mehr von der Recherche, als dass es Geschichte und Geschichten vermittelt. Regina Scheer geht in der DDR in Berlin zur Schule und ihre Schulgebäude wirkt nicht wie eine Schule. Auf Rückfragen erfährt sie nur Schlagwörter wie "Judenhaus" und Frau Scheer beginnt einige Jahre nach der Schulzeit mit einer...

Rezension historischer Roman · 08. August 2020
Rebecca Makkai "Die Optimisten" gelesen dank Netgalley. Chicago um 1985, Angst vor dem Virus und das große Lieben, Leben und Sterben in der Szene der Homosexuellen. 2015, Fiona hat Nachricht, dass ihre an eine Sekte verlorene Tochter in Paris gesehen wurde. Sie sucht den Kontakt wieder zu bekommen. In zwei Erzählsträngen springt die Autorin durch die Zeiten. Erst nach und nach wird die Verbindung der beiden Erzählungen verständlich. Die Geschichte aus den Achtzigern, die Yale sehr nahe...

Rezension historischer Roman · 03. Juni 2020
Schuld in allen Facetten - Vergebung und Rache Sage fühlt sich schuldig und hässlich - denn als ihre Mutter nach einem Autounfall starb, saß sie am Steuer. Seitdem versteckt sie sich, ihr Gesicht mit der Narbe und sich ganz, so weit wie möglich. Nur in einer Trauergruppe und nachts als Bäckerin allein im Cafe - und bei den Kollegen bei der Übergabe und bei dem verheirateteten Liebhaber akzeptiert sie Menschen um sich. In der Trauergruppe begegnet sie dem etwa 90jährigen Josef, der der...

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