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Rezension "Tachyon" von Brandon Q Morris

Hörbuch, gehört dank Netgalley.

Vorab, ich lese und höre Brandon Q Morris gern, ich mag die wissenschaftlichen Hintergründe auch wenn sie mich schonmal an die Grenzen meiner Fähigkeiten bringen. Der ganze Bereich "Menschliches" von Beziehungskram bis hin zu gesellschaftlichem Worldbuilding ist für mein Empfinden aber weniger seine Stärke.

Daher ist dies auch mein erster Mehrteiler von ihm, bei dem ich mir die weiteren Teile sparen werde.

Die Geschichte beginnt mit 3 Erzählsträngen. a) die Forschergruppe auf dem fremden Planeten, bei denen in einer Naturkatastrophe so einiges schief läuft

b) Der Pilot, der sein Bewußtsein nicht nur in diverse Körper (Bodybags), sondern auch in verschiedenste Maschinen transferiert.

c) die junge Frau, die der Geschichte auf der Basis von Tachyonen-Übertragungen nachspürt und auf einmal Fakten begegnet, die sie betreffen.

Auch wenn die verschiedenen Erzählstränge und Zeitlinien mithilfe der Tachyonen am Ende zusammen laufen, habe ich mich doch den größten Teil der Geschichte eher verwirrt gefühlt. Die Personen ließen mir nicht genug Nähe zu - ich konnte mich wenig reinfühlen und die technischen Besonderheiten und Entwicklungen der fernen Zukunft begegneten mir eher versehentlich nebenbei.

In keine der Beziehungen konnte ich mich richtig reinfühlen  - am Wenigsten in die Hintergründe der künstlichen Befruchtung. Sie erschien mir eher wie ein Notbehelf um die Verbindung der Erzählstränge auf Biegen und Brechen zu erreichen. Am Besten gefallen hat mir tatsächlich die Erklärung der Tachyonen im Nachwort. Für mich bitte mehr Technik, weniger Emotion.

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